Dharmaschatz Podiumsutra d. 6. Ahnlehrers
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Kap. 3 (2): das Paradies im Westen
— Begleitlektüre zum wöchentlichen Drei Schätze Retreat am 12.03.2020
Im letzten Beitrag erläuterte Huineng dem Präfekten Wei die Bedeutung wahren tugendhaften Verdienstes. Daraufhin stellte der Präfekt eine weitere Frage:
„Der Schüler sieht oft Mönche und Laien [den Namen des] „Amithaba Buddha“ rezitieren, mit dem Wunsch, im [Paradies im] Westen wiedergeboren zu werden. Bitte den Meister um Erläuterung, ob solch eine Wiedergeburt möglich sei, um meine Zweifel aufzulösen.“[1]
Hier sollte man die „Schule des reinen Landes“, welche den Amithaba Buddha verehrt, kennen: Laut dem Amitabha-Buddhismus residieren Buddhas und Bodhisattvas in den „Reinen Ländern“, reine Bereiche, die für die geistige Entwicklung besonders günstig sind. Die Vorstellung ist dabei: In diesem Zeitalter des steten Niedergangs des Dharma ist es schwierig das Erwachen zu erlangen. Angesichts dieser Schwierigkeit gelobte Buddha Amithaba, nach seinem Erwachen vor geraumer Zeit, nicht das Samsara zu verlassen bis alle fühlenden Wesen erlöst sind. Die Anhäufung seiner tugendhaften Verdienste entfaltete eine paradiesische Welt, ein „reines Land“. Wer auf seine Kraft vertraut, wird im Moment des Ablebens von Buddhas geleitet und dort wiedergeboren, in eine friedliche, paradiesische Welt, in der alles darauf ausgerichtet ist, den Wesen das Erwachen leicht zu machen. In westlicher Richtung gelegen, ist Amitabhas Welt als „Die paradiesische Welt im Westen“ 西方极乐世界 xī fāng jí lè shì jiè, bekannt, und diese Richtung des Buddhismus als die „Schule des reinen Landes“ 净土宗 jìng tǔ zōng. Im 1./2. Jahrhundert in Indien entstanden, gelangte die Lehre ab dem 5. Jahrhundert nach China und von dort aus im 12. Jh. nach Japan.
Die Schule des reinen Landes wurde bei der Masse der einfachen Menschen sehr beliebt, weil die Praxismethode sehr einfach ist: nämlich ständig achtsam den Namen des Amitabha Buddha, auf Chinesisch: 南无阿弥陀佛 nan mo a mi tuo fo, zu rezitieren. Schafft man es, im Moment des Todes – als letzten Gedanken – dieses Mantra zu rezitieren, wird man in der „paradiesischen Welt im Westen“ wiedergeboren und kann dort schließlich bis zum vollständigen Erwachen verweilen. Diese Schule setzt kein Wissen und keine Stufen voraus und kann von jedem geübt werden. Zur Zeit Huinengs war die Schule etwas mehr als hundert Jahre alt. Der Präfekt (als Laie) wird sich auch für diesen einfachen Weg interessiert haben. Huineng antwortete:
[…] Wenn der geehrte Präfekt die [zehn] guten [Handlungen] praktiziert, ist es dann noch notwendig zu wünschen, [im Paradies] wiedergeboren zu werden? Wenn aber die zehn Bösartigkeiten im Geiste nicht ausgemerzt sind, welcher Buddha würde Euch empfangen und [zum Paradies] bringen? Wer die Lehre des plötzlichen Erwachens ohne Entstehen [und Vergehen] begriffen hat, kann im Augenblick das [Paradies im] Westen erblicken. Wird das nicht begriffen, ist selbst mit der Rezitation des Buddha-Namens der Weg [dorthin] weit. Wie soll man es dann erreichen können?[2]
Damit holt der Ahnlehrer Huineng den Präfekten wieder auf den Boden herunter. Ohne die Kultivierung des Geistes geht es eben nicht! Die „zehn bösen Handlungen“ sind eine gängige Auflistung von Taten, die zu negativen Folgen führen. Die „zehn guten Handlungen“ sind umgekehrt das Unterlassen jener. Diese „Bahnen des Wirkens“ (auf Pali Kamma-Patha, wörtlich Wirkens-Fährten, eben die „eingefahrenen Gleise der Gewohnheit“) sind drei im körperlichen Bereich: negativ das Töten und Verletzen, das Nehmen des Eigentums anderer (wörtlich „von Nichtgegebenem“), das sexuelle Fehlverhalten; positiv eben das Unterlassen dieser drei Handlungen. Im verbalen Bereich gibt es vier: im Negativen die falsche, verletzende, Zwietracht stiftende und geschwätzige Rede und im Positiven die zutreffende, förderliche, versöhnende und wesentliche Rede. Im geistigen Bereich finden wir die bekannten drei Geistestrübungen: negativ das Vorhandensein von Gier, Hass, Verblendung respektive positiv ihre Abwesenheit.
Huineng betont die Wichtigkeit der Kultivierung von Körper und Geist, möchte aber den Zuhörern nicht ihre Hoffnung auf eine einfache Praxismethode ganz zunichtemachen und weist auf folgende Möglichkeit hin:
Huineng kann euch allen das [Paradies im] Westen in einem Augenblick herbeiführen. Ihr könnt es [dann] vor Augen sehen. Möchtet Ihr es sehen? Alle vollzogen gemeinsam das Grußritual und sagten: „Wenn man es hier sehen kann, wozu dann noch wünschen dort wieder geboren zu werden? Bitte um die Güte des Meisters, zeigt [uns] das [Paradies im] Westen, so dass [wir es] zu sehen bekommen können.“[3]
Niemand hätte wohl was dagegen, hier und jetzt gleich das Paradies sehen und erleben zu können! Huineng sagte:
„[Hört zu] allesamt! Der formhafte Körper der Menschen ist [wie] eine Stadt. Augen, Ohren, Nase und Zunge sind die [Stadt-] Tore. Im Außen gibt es fünf Tore, im Innen den Gedankensinn als [das sechste] Tor. Der Geist ist der Boden, das [Ur]wesen ist der König. Der König wohnt über dem Geistboden. Ist das [Ur]wesen da, ist der König da. Ist das [Ur]wesen weg, ist der König weg. Ist das [Ur]wesen da, existieren Körper und Geist. Ist das [Ur]wesen weg, gehen Körper und Geist zugrunde. Buddha[natur] vollzieht sich im [Ur]wesen, suche es nicht außerhalb des Körpers. Ist das eigene Wesen verblendet, ist man ein weltliches Wesen. Ist das eigene Wesen erwacht, ist man Buddha.[4]
Mit dieser Erklärung kommt Huineng auf die Essenz der Lehre des Chan zurück, nämlich das sofortige Erwachen des eigenen Urwesens. Mit dem Wort „König“ bezeichnet er hier jedoch nur die Funktion des Urwesens als Herr über Geist und Körper. Ist es (das Urwesen) nicht mehr mit Geist und Körper verbunden, werden sie (Körper und Geist) sich auflösen. Dieses Urwesen als die personifizierte Seele zu verstehen ist die eine Einseitigkeit, es aber auf den Begriff der „Natur“ zu reduzieren ist die andere Einseitigkeit. Es manifestiert sich – je nach Karma – in personifizierter Form, welche unbeständig ist. Im Grunde gibt es keine unzähligen voneinander unabhängigen Wesen, sondern vielmehr ein einheitliches Wesen, das sich in viele verschiedene Formen und Namen teilt, um dann wieder zum einen, gleichen Wesen zurückzukehren. Dies passt gut zur Idee des Dao, wie sie im chinesischen Daoismus und Konfuzianismus gepflegt wurde. Dies begünstigte geschichtlich die Synthese der drei Schulen im alten China. Auch die Entstehung des Weges der Einheit liegt in dieser Entwicklung begründet.
Es ist unerheblich, ob man sich im „Diesseits“ oder „Jenseits“ befindet – hat man sein ursprüngliches Wesen (wieder) erkannt, ist es wie das Einschalten des Lichts: sofort sind alle Verblendungen losgelassen. Der erlöste, erwachte Zustand: das ist bereits „im Paradies sein“, unabhängig von äußeren Begebenheiten. Die sechs Tore (die sechs Bewusstseinsebenen) werden im Kontakt mit dem Umfeld nicht mehr getrübt, da das innere Licht aufleuchtet und man klar sieht, was rein und raus geht. Auf den „Boden“ des Geistes fällt kein „Mist“ mehr, da dieser an nichts mehr anhaftet. Den vorhandenen Misthaufen räumt man richtig auf: der Geist wird rein und klar, man erkennt sein Urwesen und handelt gemäß dem natürlichen Sein. Dazu sagte Huineng weiter:
Edle Gefährten! Praktiziert stets die zehn Guten (Handlungen), dann ist das Paradies sofort da. […] Über dem Geistboden erwacht das [Ur]wesen in der Soheit: Großes Licht wird ausgestrahlt und erleuchtet im Außen die sechs Tore. Sie werden rein und klar. Die sechs himmlischen Dimensionen des sinnlichen Daseinsbereichs sind durchbrochen. Im Innen erleuchtet das eigene Wesen, sofort sind die drei Geistesgifte aufgelöst. Alle Verbrechen, die zur Hölle führen, sind im Augenblick erloschen. Klar durchleuchtet im Innen und Außen, ohne Unterschied zum [Paradies im] Westen. Wenn man aber nicht so praktiziert, wie soll man denn dorthin gelangen?[5]
Nach buddhistischer Kosmologie führen die eigenen Handlungen (Karma) zu Wiedergeburten in einem der „sechs Daseinsbereiche“: Das ist der „Kreislauf des Samsara“. Man spricht von den drei guten (wenig leidvollen) Daseinsformen: den Devas (Himmelswesen, Götter), Asuras (Titanen, Macht- und Ego-Wesen) und uns Menschen. Und von den drei schlechten (sehr leidvollen) Daseinsformen: den Tieren, den Pretas (Hungernde Geister) und den Höllenwesen. Der Himmelsbereich ist zwar die höchste Sphäre, aber nicht mit dem Nirvana, dem Zustand des Erwachens, zu verwechseln! Ein Dasein als Himmelswesen ist die Frucht guten Wirkens, welche endet, wenn das Karma aufgebraucht ist. Diese Glückseligkeit ist daher nicht dauerhaft.
Dieser göttliche Himmelsbereich teilt sich in drei Ebenen: sinnlich (mit Begierden behaftet), formhaft und formlos. Auf der sinnlichen Ebene sind die Wesen von Begierden erfüllt. Überwindet man die sechs Dimensionen dieser Ebene, gelangt man auf die formhafte Ebene, auf der die Wesen von den Begierden befreit sind, aber an Formen anhaften. Meistert man die vier (Chan-)Stufen dieser Ebene, erlangt man formloses Sein (mit weiteren vier (Chan-)Stufen). All diese Bereiche und Stufen werden einerseits als ein Sein verstanden, zu dem man wiedergeboren wird, andererseits auch als die Versenkungsstufen (Chan-Stufen) in der Meditation. Auch werden die Versenkungsstufen als Ursache und die Wiedergeburt in der jeweiligen (Chan-)Himmelssphäre als die Frucht verstanden. Ein Zitat des Erhabenen Lehrers besagt:
Der Schlüssel des Chan (Zen) liegt im Geiste. Chan (Zen) ist die Leiter zum Buddhatum (höchst vollkommenen Erwachen). Die Einsichtskraft des Geistes ist ein unaufhörlich fließender Strom, kein Stillstand an einem Ort. Darum wandelt sich das Verständnis der Dinge in jedem Moment. Entsprechend der Erhebung des Geisteszustands werden verschiedene Sphären des Chan erreicht – und so steigt man die Leiter zum Buddhatum hinauf (Und so trägt jede Erkenntnis den Geist höher auf der Leiter zum Buddhatum).[6]
Wenn Huineng sagt: „Die sechs himmlischen Dimensionen des sinnlichen Daseinsbereichs sind durchbrochen.“ heißt es, dass man sich von den Begierden befreit hat und die Karma-Frucht des Daseins in der formhaften Welt erlangt hat. Alle Geistestrübungen, die zu den unteren fünf Daseinsbereichen bis zur Hölle hinab führen würden, sind durch das Aufleuchten des natürlichen Seins durchbrochen und erloschen. Die Ursache des Leidens ist aufgelöst: man befindet sich in einem paradiesischen Zustand. Wer dies erreicht hat: Strebt dieser wohl noch nach der „paradiesischen Welt im Westen“? Dies wäre die Errungenschaft aus eigener Kraft.
Das Erlangen der paradisischen Welt wie in der Schule des reinen Landes wäre ein Vorankommen mithilfe von fremder Kraft. Diese „reinen Lande“ sind Daseinsbereiche, die laut der Schule des reinen Landes aufgrund der Gelübde der Buddhas entstanden sind. In diese Welten gelangt man daher nicht nur durch eigenes Tun (Karma), sondern vor allem mithilfe der Gelübde-Kraft dieser Buddhas. Grundsätzlich gibt es in der buddhistischen Weltsicht zahlreiche Buddhas: das sind einfach Wesen, die nicht nur vollständig erwacht sind, sondern auch den Dharma immer wieder neu in der Welt verbreiten und unzähligen Nachfolgern zum Erwachen verhelfen.
In dieser potenziell endlosen Abfolge wird auch die Kunde von „unserem“ historischen Buddha, dem Inder Gautama, mit der Zeit seine Wirkung verlieren und komplett verschwinden. Der Buddha Maitreya gilt nun als der nächste Erwachte, der auf der Welt erscheinen wird, um dann den Weg zum Erwachen für unzählige Menschen wieder neu zu etablieren. Bis es soweit ist, sich im Tushita – Himmelsbereich aufhaltend, wird er – im Unterschied zum „reinen Land des Amitabha“ – sein „reines Land“ auf der Erde verwirklichen. Zur Zeit seines Erscheinens soll die Welt voll Frieden und Glückseligkeit sein. Der Weg der Einheit ehrt nun eben diesen Maitreya heute schon als Hauptlehrer und praktiziert seinen Weg der „universellen Güte“. Zu dieser Thematik sagt unser Erhabener Lehrer:
Meine lieben Schüler, ihr müsst begreifen: ihr habt zwar das Glück, ins himmlische Dao eingeführt worden zu sein, dennoch müsst ihr ernsthaft praktizieren. Setzt bei der inneren Heiligkeit an, sodass euer Karma und erstarrte Energiestrukturen (eingesessene Gewohnheitsmuster im Denken und Verhalten), die ihr aus zehntausenden von Jahren angesammelt und euch angewöhnt habt, auflösen könnt. Zähmt die Begierden und Emotionen, mäßigt das Streben nach Ruhm und Profit, lockert das Anhaften an den (nicht dauerhaften) weltlichen Beziehungen. Durchbrecht alle weiteren Trübungen und Anhaftungen, damit ihr zu Ursprung und Quelle zurückkehrt und euer natürliches Wesen wieder erlangt. So könnt ihr euch des Dao wahrhaftig (aus eigener Kraft) vergewissern. (Ihr seid zwar durch meinen Fingerzeig in das Dao eingeführt worden), aber das Dao liegt nicht auf meinem Finger, auch nicht auf dem Finger des Iniitiiermeisters, sondern in eurem eigenen natürlichen Wesen. [7]
Meine lieben Schüler, ihr müsst begreifen: das Dao könnt ihr euch durch die kontemplative Betrachtung des Urgeistes vergegenwärtigen. Der Lehrer kann euch nicht einfach durch Worte dazu verhelfen, zum (absoluten) Himmel (zum ursprünglichen Sein) zurückzukehren. Wenn ihr eure karmischen Verfehlungen nicht ausgeglichen und ihr die drei Geistesgifte nicht beseitigt habt, so befürchtet der Lehrer, euch nicht zum Himmel zurückbringen zu können.[8]
Wie könnt ihr also die Erlösung erlangen? Alle Gedanken, Vorstellungen und Handlungen entstehen aus den fünf Skandhas (den fünf Ansammlungen).
Durch beständige Übung werden die schlechten Gewohnheiten allmählich beseitigt, und das unruhige Herz kommt zur Ruhe. Erlangt Großmut durch Duldungen, entfaltet Weisheit durch Toleranz. Hegt immer Mitgefühl und Verständnis für den Nächsten, dann werdet ihr ein erlöstes und glückliches Leben verwirklichen.[9]
Fremdhilfe kommt daher durch Selbsthilfe. Die paradiesische Welt liegt auch unbedingt nicht im Jenseits, sondern hier in diesem Moment. Der Schlüssel dazu liegt im Geiste. Entspricht der geistige Stand dem himmlischen Paradies, offenbart sich dieser unmittelbar vor den Augen. Es gelingt sogar, durch die Anhäufung von tugendhaften Verdiensten, seine Buddhanatur stärker wirken zu lassen und dadurch die Umgebung zu verändern – ein friedliches, glückseliges „Reines Land“ zu schaffen. Man teilt mit den Mitmenschen (und anderen Lebewesen) in seinem Umfeld ein paradiesisches Dasein.
Podiumsutra – Kap. 3 (3): die buddhistische Laienpraxis –>
<– Podiumsutra – Kap. 3 (1): die tugendhaften Verdienste
[1] 刺史又问曰。弟子常见僧俗。念阿弥陀佛。愿生西方。请和尚说。得生彼否。愿为破疑。
[2] 使君但行十善。何须更愿往生。不断十恶之心。何佛即来迎请。若悟无生顿法。见西方只在刹那。不悟。念佛求生路遥。如何得达。
[3] 惠能与诸人移西方于刹那间。目前便见。各愿见否。众皆顶礼云。若此处见。何须更愿往生。愿和尚慈悲。便现西方。普令得见。
[4] 师言。大众。世人自色身是城。眼耳鼻舌是门。外有五门。内有意门。心是地。性是王。王居心地上。性在王在。性去王无。性在身心存。性去身心坏。佛向性中作。莫向身外求。自性迷即是众生。自性觉即是佛。
[5] 善知识。常行十善。天堂便至。[…] 自心地上。觉性如来。放大光明。外照六门清净。能破六欲诸天。自性内照。三毒即除。地狱等罪。一时消灭。内外明彻。不异西方。不作此修。如何到彼。[…]
[6] 活佛师尊:心是禅的关键,禅是成佛的阶梯,心的悟力是长流不断,而非停滞一处的。因此,每个时候对事物的领悟都不相同,心境提昇到某地就到达某一个禅天,此乃成佛之阶梯也。
[7] 活佛师尊:徒兒要明白,上天降道,徒兒有幸求道,也要真修實煉,往內聖下功夫,去屏除六萬年來的習氣業障,七情六慾,名利恩愛種種罣礙執著,讓自己能夠返本達源,回復如來本性,這樣才能真正證自身的道。道不是在為師的手指頭上,也不是在點傳師手指頭上,道在你們人人自性啊!
[8] 活佛师尊:徒兒要明白,修道是靠自己參悟,觀照本心而成就的,絕不是隨便用嘴巴說說,為師就能帶你回天,如果徒兒罪業未消,三毒未滅,恐怕為師,也難帶徒兒回天啊!
[9] 活佛师尊:如何解脱呢?要从身口意修持著手,一切念头思想行为皆由五蕴所引起,从修持中来剷除不良的习性,静熄动心。忍辱包容有度量,逆来顺受增长智慧,时时为别人设想,自然活得超脱快活。
Autoren: Mingqing Xu, Alexander Maurer
Übersetzung der Zitate: Mingqing Xu, Alexander Maurer
Lektoren: Pascal Hauser, Birgit Seissl, Ursula Presslauer
Kategorien:Buddhismus, Chan- (Zen-) Buddhismus, Podiumsutra
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