
Ein Zitat aus „Die Herzenslehre der Einheit“, einem Vortrag des Seniorobermeisters Gao Binkai vom 10.08.1999 im Hongtzong-Tao-Institut in Hsinchu (Taiwan), veröffentlicht in den monatlichen Ausgaben der Zeitschrift des Instituts – „Ping Jiang Magazine“ – ab März 2022
Warum praktizieren wir die stille Meditation? Um all das loszulassen, was nicht von Natur aus zu unserem wahren Wesen gehört. Nur wenn wir innerlich zur Ruhe kommen, können wir unser eigentliches Selbst erkennen. Solange wir an den Dingen kleben, bleibt uns dieser Zugang versperrt. Im Alltag sind unsere Gedanken ständig gefordert – bei den Kindern, beim Partner, im Beruf. Die Praxis bedeutet daher: Mitten im Trubel des Lebens, in jeder Alltagssituation, lenken wir unseren Geist immer wieder nach innen. Genau hier lernen wir, unser wahres Wesen zu erkennen.
Besonders in schwierigen Zeiten und bei Sorgen ist diese Einsicht entscheidend. An erster Stelle steht die Ausrichtung des Herzens: In dieser inneren Einkehr stimmt sich unser Geist mit dem Geist des Himmels und dem mütterlichen Ursprung des Lebens ab, bis sie völlig eins werden. Aus dieser tiefen Rückbindung erwächst die Erkenntnis unserer unvergänglichen Natur – dessen dürfen wir uns gewiss sein.
Doch sobald Probleme auftauchen, verlieren viele ihre innere Ruhe. Ärger kocht hoch und der Impuls entsteht, kämpfen und recht haben zu wollen. Doch wozu kämpfen? Unser Lehrer ermahnt uns zur Gelassenheit. Der Zustand, in dem Emotionen wie Freude, Zorn, Trauer oder Lust noch nicht im Außen ausgebrochen sind, wird als die Mitte bezeichnet. In dieser Mitte zu sein bedeutet: frei von Egoismus, starren Ansichten und Groll zu sein. Es ist ein Zustand tiefen inneren Friedens.
So kostbar diese Mitte ist, so schwer fällt es uns oft, in ihr zu verweilen. Wann immer wir unseren Emotionen freien Lauf lassen, entfernen wir uns von ihr. Deshalb müssen wir den Blick immer wieder nach innen richten, um im Gleichgewicht zu bleiben – ohne ins Extrem zu kippen. Diese Mitte ist das eigentliche Ziel unserer Praxis.
Wenn wir uns gedanklich an materielle Dinge klammern – etwa wenn wir Tag und Nacht nur vom neuesten Auto träumen –, besetzen diese Wünsche unser Herz. Ob Geld, Besitz oder emotionale Abhängigkeiten: Sobald wir an etwas haften, verliert das Herz seine Mitte. Wir verfangen uns in Wünschen, Konflikten, Urteilen und Beschwerden. All diese Verstrickungen gilt es schrittweise abzulegen.
—— Aus: „Die Herzenslehre der Einheit“, Zeitschrift „Ping Jiang Magazine“, Ausgabe 198, September 2022, Seite 1-3
我們為什麼要靜坐呢?就是要把那個不屬於自性本具的東西都把他歇下來,放下來,你才容易見到「這個」,歇不下來、放不下來,你不容易見到,你是天天見到我的兒女、我的先生,我的太太、我的事業,所以學道就是雖然天天見到這些東西,但你就是要常常把心收回來,能看回來,這樣子,我們在世俗紅塵裏,在行住坐臥裏邊修,在這裏邊才能認識「這個」。我們常有不順心的時候,也有煩惱的時候,在煩惱的時候,你要認識「這個」,這才是最重要的,所以我們第一是印心,用印心二個字來講,讓我們的心跟上天的心相印,跟老母的心是一個的,是來印證這個,真能這樣的話,了生死脫輪迴,那真是絕對的,所以我們大家要明白、要肯定。其次,一遇到事了,就定不下來,一遇到事情了,火就大了,氣就起來了,就是要爭、爭、爭,爭什麼呢?老師告訴我們,不要爭,那要怎麼樣呢?要喜怒哀樂之未發,才叫做中。喜怒哀樂之未發,也就是心裏面沒有我執我見,沒有任何的怨恨惱怒,沒有任何的情緒發作,都沒有,才能叫做你身上已經處在中的狀態,能處在中的狀態,那是很美好的,非常美好的。中的狀態是非常美好的,可是人就是不容易處在這個中,若是說喜怒哀樂一切的情緒沒有發動,心裏面沒有這些個發作,才叫做中,我們往往天天的就知道發作,就知道發動,你這個中也就越離你越遠,所以我們為什麼常說,我們要看回來,大家要常常看回來,常常要處於中,才能不偏也不倚處於中,所以這個中正是我們要學的。有時候我們常常一直心裡想,我一定要買一輛最好的轎車,睡覺做夢也要買一輛最好的轎車,一直都想要買一輛轎車,那就是一個物質常在你的心裏,所以就因為你心裏邊那個東西拿不掉,拿不掉它,黏住了它,不管是愛情,不管是金錢,還是物質,你就黏住了它,你的心就不會處在中,不會處在中,都是處在擁有、對立、對抗、是非、抱怨的想念中,就是這些個東西,所以得要把這些個東西排除掉。
——《厚德心語 一貫心法 萍江竹刊 第198期 2022年9月 第一至三頁》
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Kategorien:Zitate des Seniorobermeisters
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