
Ein Zitat aus dem Buch „Gesammelte Worte des Seniorobermeister Gao“, eine Sammlung von Zitaten des Seniorobermeisters Gao Binkai
Für dieses menschliche Dasein kennen wir viele Metaphern – ein Meer des Leidens, ein Garten des Vergnügens, ein staubiger Wirbel… Wie auch immer wir diese Welt nennen, jeder Mensch hier muss sein Leben fristen. Wir alle kennen Emotionen und Leidenschaften, und wir alle sehnen uns nach Liebe, Fürsorge und Wärme. Das ist an sich völlig natürlich und verständlich. Doch die zügellose Gier, der Groll und die Verblendung, die aus materiellen Begierden erwachsen, haben zu einer Ausbreitung von Verwirrung, Egoismus und verirrten Anschauungen geführt. Schwer beladen mit Sorgen und gefangen in Unwissenheit und Täuschung, verlieren sich die Menschen im Strudel des Lebens und finden kaum aus eigener Kraft heraus. So treiben sie rastlos dahin, ohne umzukehren, und verharren ewig im Meer des Leidens.
Dass wir das Glück hatten, durch den Fingerzeig eines erhabenen Lehrers das Dao zu empfangen und zu kultivieren, bedeutet nicht, dass wir nun im Himmel schweben können oder irgendjemandem überlegen wären. Auch wir stehen weiterhin mitten in diesem staubigen Wirbel des Alltags, verdienen unseren Lebensunterhalt, gründen Familien und sorgen für unsere Lieben. Der einzige Unterschied liegt in einer tiefen Erkenntnis: Wir haben den unschätzbaren Wert verstanden, das Geistige über das Weltliche zu stellen. Aus dieser Erkenntnis heraus rufen wir mit aufrichtigem Herzen unsere noch im Schlaf gefangenen Mitmenschen an, damit auch sie sich aus den weltlichen Verstrickungen lösen, sich der Anfechtung und Befleckung durch den Schlamm des Alltags entziehen und gemeinsam vom Leiden zur Freude gelangen – um rein und makellos wie weiße Lotosblumen zu erblühen. Dies nennen wir das Werk der Weltenrettung.
In der Ming-Dynastie lebte Meister Wang Yangming, ein Mann, der in Tugend, Tat und Wort Unvergängliches schuf. Von ihm stammt folgendes Gedicht:
„Zig an Jahren glich das Leben einem Traum,
Erst jetzt schlage ich vorsichtig die Augen auf im Weltenraum.
Unbemerkt ist der Mittag längst schon verweht,
So steige ich aufs hohe Haus und läute die Morgenglocke spät.
Ich steige aufs hohe Haus und schlage die Glocke zur Frühe,
Doch viele schlummern tief noch ohne jede Mühe.
Wenn sie auch erst beim Abendrot erwachen aus der Nacht,
So glaube ich doch nicht, dass die Welt ganz taub gemacht.“
––Aus dem „Gesammelten Worte des Seniorobermeister Gao“, Seite 315-317
我們對於這個人間,有很多種譬喻,如苦海、樂園、紅塵……,不管怎麼稱它,在這裡的人,每位都必須要生活,都有七情六慾,都需要愛、關懷、溫暖,本來都是無可厚非,然而物慾橫流的貪、嗔、癡,卻造成了許多迷惑、自私、自我等邪見的擴張,而煩惱障重,無明顛倒,導致流連沈淪難以自拔,所以才叫流來流去不回頭,永在苦海流。
我們幸運得到明師一點而求道、修道,並不是已有能力在天空中飄遊,並沒有高人一等喔!我們也還在這紅塵淤泥裡打拼、賺錢、生兒育女、工作養家,只不過各位有另一層覺悟,明白重聖輕凡的寶貴,因此才將「覺悟」,用虔誠的心聲來呼喚沈溺的同胞能趕快突破塵緣,超越污泥的侵蝕與染著,一起離苦得樂,作潔白素美的清蓮,這叫「救世」的工作。
記得在明朝有一位立德、立功、立言三不朽的陽明先生,他曾有首詩-
「四十餘年睡夢中,而今醒眼始朦朧, 不知日已過停午,起向高樓撞曉鐘。 起向高樓撞曉鐘,尚多昏睡正懵懵, 縱今日暮醒猶得,不信人間耳盡聾。」
——《高老前人慈語集錦第一百三百一十五至三百一十七頁》
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Kategorien:Zitate des Seniorobermeisters
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