Podiumsutra – Kap. 6 (4): Die drei Körper der Einheit, der Buddha des Urwesens

 

 

Dharmaschatz Podiumsutra d. 6. Ahnlehrers – Kap. 6 (4): Die drei Körper der Einheit, der Buddha des Urwesens

 

— Begleitlektüre zum wöchentlichen Drei Schätze Retreat

 

Im letzten Beitrag ließ Huineng seine Zuhörer das formlose Gelübde des Bodhisattvas sprechen und das Bekenntnis zu den drei Schätzen des eigenen Urwesens leisten. Das Konzept der „Drei-Körper-Lehre (Trikaya)“, welches die Lehrer des Yogacara auf der Basis der buddhistischen Aussage „alles ist Geist“ bzw. „alles ist Bewusstsein“ entwickelten, ist womöglich für ein Verständnis hilfreich. Huineng fährt daher fort:

 

Edle Gefährten, ihr habt euch nun zu den drei Schätzen des eigenen Urwesens bekannt. Sammelt euren Geist, ich werde euch die drei Körper der Einheit, den Buddha des eigenen [Ur]wesens erläutern, sodass ihr diese klar erkennt und das eigene Wesen erwacht. Sprecht mir alle nach:

Der eigene formhafte Körper: bekennt sich zum reinen, klaren Dharmakaya Buddha.

Der eigene formhafte Körper: bekennt sich zum vollkommenen Sambhogakaya Buddha.

Der eigene formhafte Körper: bekennt sich zu den Myriaden an Nirmanakaya Buddhas.[1]  

Edle Gefährten! Der formhafte Körper ist die Behausung, zu der man sich nicht bekennen kann, sondern man hat sich an die drei Körper Buddhas zu wenden. Diese sind im eigenen Wesen. Bei allen Menschen sind diese vorhanden. Nur durch die Verblendung des Geistes erkennt man sein inneres [Ur]wesen nicht. Man sucht die drei Körper des Tathagata außerhalb, anstatt diese bei sich selbst zu sehen. Hört gut zu! Ich werde euch diese bei euch selbst erkennen lassen. Diese drei Körper des Buddhas entspringen dem eigenen [Ur]wesen und sind nicht im Außen zu erlangen.[2]

Was heißt der klare, reine Dharmakaya (Dharmakörper) Buddha? Das Urwesen der Menschen ist von Natur aus klar und rein. Alle Phänomene entstehen daraus. Denkt man an böse Sachen, dann entstehen böse Handlungen. Denkt man an gute Sachen, dann folgen gute Handlungen. So sind alle Phänomene im eigenen [Ur]wesen: stets klar wie der Himmel, stets leuchtend wie Sonne und Mond. Wenn Wolken sie bedecken, ist es oben hell aber unten dunkel. Weht ein Wind, verstreuen sich die Wolken, und es wird oben und unten gleichermaßen hell. Alle Phänomene manifestieren sich. Der Geist der Menschen schwebt wie die Wolken am Himmel.

Edle Gefährten! Die Vernunft ist wie die Sonne, die Weisheit wie der Mond. Sie leuchten ständig. Haftet man an den Zuständen außen an, verdecken die trügerischen Gedanken wie Wolken das eigene [Ur]wesen, sodass die Dunkelheit einbricht. Wenn man einem edlen Gefährten begegnet, von dem man die rechte Lehre hört, verschwindet die Verblendung von selbst, und es wird im Innen und Außen [wieder] hell. Im eigenen [Ur]wesen manifestieren sich alle Phänomene. So ist jemand, der das eigene [Ur]wesen erkannt hat. Das heißt der klare, reine Dharmakaya Buddha.[3]

Edle Gefährten! Der eigene Geist hat Zuflucht zum eigenen [Ur]wesen, zum wahren Buddha zu finden. Jemand, der diese Zuflucht sucht, beseitigt im eigenen [Ur]wesen den unguten, eifersüchtigen, heuchlerischen, egozentrischen, betrügerischen, geringschätzenden, missachtenden, falschen und hochmütigen Geist sowie alle unguten Handlungen aller Zeiten. Stets sieht man die eigenen Fehler, anstatt über das Gute und Schlechte anderer Menschen zu reden. Dies ist das Bekenntnis zu sich selbst: ständig bescheiden im Gemüt sein, weit und breit Respekt hegen. Derjenige hat sein Urwesen erkannt und lässt es fließend zur Auswirkung kommen. Dies ist die Zuflucht zu sich selbst. [4]

Was heißt das vollkommene Saṃbhogakāya (der Körper der Wirkung)? Das gleicht einer einzigen Leuchte, die die tausendjährige Dunkelheit beendet, oder einem einzigen Funken Weisheit, der die zehntausendjährige Dummheit auslöscht. Denkt nicht über Vergangenes nach. Was schon vergangen ist, kann nicht wieder erlangt werden. Denke stets über das Kommende: Alle Gedanken sind vollkommen und klar, man erkennt dabei sein eigenes [Ur]wesen. Gutes unterscheidet sich zwar vom Bösen, aber das Urwesen ist keine Zweiheit. Es ist undifferenziert, es heißt [daher] das wahre Wesen. Im wahren Wesen unbefleckt vom Guten und Bösen sein. Dies heißt der vollkommene Sambhogakaya Buddha.[5]  

Entfaltet sich ein böser Gedanke aus dem eigenen Urwesen, löscht er die guten Karma Ursachen aus zehntausenden Äonen. Entsteht ein guter Gedanke aus dem Urwesen, merzt man böse Karma Ursachen zahllos wie die Sandkörner des Ganges Flusses aus. Bis hin zum unübertreffbaren Erwachen erkennt man seine Natur bei jedem Gedanken und verliert nicht den natürlichen Sinn. Das heißt Sambhogakaya.[6] 

Was heißt die Myriaden an Nirmanakayas (die Körper der Verwandlung)? Wenn man nicht über die zehntausenden Phänomene nachdenkt, ist das Urwesen wie leer. Hegt man einen einzigen Gedanken, heißt es Wandlung. Böse Gedanken wandeln sich in Hölle, gute Gedanken wandeln sich in Paradies.[…] Das Urwesen kann sehr viele Verwandlungen bewirken. Die Verblendeten sind nicht wachsam und reflektieren nicht, dass ständig böse Gedanken entstehen, es folgen [daher] stets böse Handlungen. Kehrt ein guter Gedanke ein, entfaltet sich sofort die Weisheit. Dies bezeichnet man als der Nirmanakaya Buddha des eigenen Urwesens.[7]

Edle Gefährten! Das Dharmakaya ist von Natur aus vollkommen. Bei jedem Gedanken das eigene Urwesen selbst sehen, dies ist dann der Sambhogakaya Buddha. Vom Sambhogakaya aus die Gedanken hegen, dies ist der Nirmanakaya Buddha.  Indem man sich selbst kultiviert und zum Erwachen kommt, erbringt man [wahre] tugendhafte Verdienste des eigenen [Ur]wesens. Dies ist das wahre Bekenntnis. Die Haut und das Fleisch sind der formhafte Körper. Dieser ist die Behausung, sage nicht, sich zu diesem zu bekennen. Begreift man die drei Körper des eigenen Urwesens, erkennt man den Buddha des eigenen [Ur]wesens.[8] 

 

Die Drei-Körper-Lehre der Yogacara-Schule basiert auf dieser Grundidee „alles ist Bewusstsein“. Das Urwesen  ist  der „Dharmakaya“, der als leer und formlos beschrieben wird. Die Wirkung des Urwesens zeigt sich in dem sog. „Sambhogakaya“. Verglichen wird das Sambhogakaya mit dem Licht und das Dharmakaya die Leuchte. In diesem Sinn hegt ein Bodhisattva nicht den Wunsch, in der Leerheit und Stille des Dharmakaya zu verweilen, sondern im Geiste der Güte, Barmherzigkeit und Weisheit als Sambhoghakaya zu wirken und sich zu zeigen: sich in Myriaden Verkörperungen (Nirmanakayas) zu verwandeln, um in karmische Beziehungen mit den Lebewesen einzugehen und ihnen zu helfen. Bei solchen Verkörperungen kann man z. B. an den historischen Buddha Siddharta Gautama in Indien oder an den „Stoffsackmönch“ (als Reinkarnation von Maitreya Buddha) in China denken sowie zeitweilige Manifestationen ohne Reinkarnation wie z. B. die zahlreichen unterschiedlichen Erscheinungen der Avalokiteshvala Bodhisattva in Ostasien, speziell in China.

Letztlich sind die drei Körper ein Wesen, welches unbegrenzt und uneingeschränkt in allen Daseinsebenen seine Wirkung vollbringen kann. Kaya, was hier als Körper übersetzt wurde, hat die wörtliche Bedeutung „Ansammlung“. Unser Dasein ist das Zusammenspiel der fünf Ansammlungen (Skandhas), die die Manifestation unserer geistiger Aktivitäten darstellen. Fazit: Alles ist Geist, alles ist Bewusstsein. Ein Bodhisattva bewirkt (durch den Geist des Erwachens und die damit verbundenen Tugenden) edle „Ansammlungen (Kayas)“, die fähig sind, anderen Lebewesen zu helfen.

Alles, „Dämon wie auch Buddha“, ist aus dem Dharmakaya (Urwesen) entstanden, der Unterschied macht die geistige Ausgangslage aus. Der vollkommene Geist eines Buddhas besteht aus den Ansammlungen der Tugenden bzw. tugendhaften Verdiensten (siehe Beitrag 3-1). Man spricht von:

  • Silas (den ethischen Prinzipien)
  • Samadhi (der Geistesstabilität, -ruhe)
  • Prajna (der Weisheit)
  • Vimutti (der Befreiung)
  • Vimutti-ñāṇa-dassana (dem Wissen und der Sicht der Befreiung)

Davon sprach Huineng zu Beginn des Kapitels 6 (siehe Beitrag 6-1). Den fünf Skandhas gegenübergestellt sehen sie so aus:

Fünf TugendenFünf Skandhas
SilasForm (äußere Sinnesreize)
SamadhiEmpfindung
PrajnaWahrnehmung (Gedanken)
Vimutti (Befreiung)Gestaltung, Formation (im Geiste)
Vimutti-ñāṇa-dassana (Wissen und Sicht der Befreiung)Bewusstsein

Der Sinn und Zweck liegt in der Praxis der Tugenden, nicht im Anstreben von „Körpern“ oder Anhaften an „Fähigkeiten“. Im Laufe der Zeit kommt es aber immer mehr zu einer Verehrung dieser „Körper“ als Gottheiten, woraus der Kult eines religiösen Buddhismus sich im gemeinen Volk rasch verbreitete.

Vor allem in Ostasien, von Tibet über China bis nach Japan, machten immer wieder Berichte von Erscheinungen und vom Wirken heiliger Gestalten, die als Verkörperungen bestimmter Buddhas und Bodhisattvas gesehen wurden, die Runde. Die Anbetung von Buddhas und Bodhisattvas, oft prunkvoll mit Weihrauch und Opfergaben, führte leider dazu, die Praxis zu vernachlässigen: Schließlich soll und kann jeder, durch die Ansammlung  von Tugenden, selbst ein Bodhisattva und Buddha werden, anstatt diese nur anzubeten. Diesem Missstand wirkt Huineng mit seiner Erläuterung der drei Körper entgegen.

Auch unser Erhabener Lehrer hat ähnlich wie Huineng dazu gesprochen:

 

Aus eigenem Willen das eigene Wesen aus eigener Kraft erlösen:
[…] Vernimm die rechte Lehre und beseitige selbst die Verblendung.
[…] Hege keine Eifersucht, Hochmut, Missachtung und ähnlichen weltlichen Geist.
Übe Demut und Respekt weit und breit:
Das natürliche Wesen wirkt ungehindert allerorts;
Im Innen und Außen klar und hell ohne Trübung,
so sieht man den klaren, reinen Dharmakörper des Buddhas.[9]
 
Über sich selbst im Klaren sein: das eigene [Ur]wesen hat man selbst zu kultivieren.
[…] Das Urwesen ist undifferenziert und denkt nicht an Gut und Böse;
Das wahre Wesen ist bei jedem Gedanken vollkommen und klar,
und es durchdringt alle Daseinsbereiche.
Das höchste Erwachen leuchtet durch die Kontemplation der Weisheit;
Deshalb: ohne Gedanken, ohne Rückbesinnungen, ohne Verweilen (im Geiste),
und so die fünf Skandhas, die Geistestrübungen und Staubbelastungen durchbrechen.
Die Praxis bezweckt die Erlösung von Gier, Hass und Verblendung
durch Ethik, Geistesruhe und Weisheit:
Ist man barmherzig, ist man [die Verkörperung von Bodhisattva] Avalokiteshvala,
Ist man freudig im Geben, ist man[die Verkörperung von Bodhisattva] Mahāsthāmaprāpta
Ist man rein [im Geiste], ist man [die Verkörperung von Buddha] Sakyamuni,
Ist man gleichmütig und geradsinnig, ist man [die Verkörperung von Buddha] Amithaba.
So sieht man den vollkommenen Körper der Wirkung eines Buddhas. 
 
Kommt die natürliche Weisheit des eigenen Urwesens zum Wirken:
Alle gute Sachen, die man im Geiste hegt, bilden das Paradies.
Alle böse Sachen, die man im Geiste hegt, formen die Hölle.
Hege weniger giftige Absichten, anderen zu schaden, denn man wird dadurch zur Bestie.
Hege stets die Barmherzigkeit, dann verwandelt man sich zum Bodhisattva.
Warum gibt es so viele Verwandlungen des Urwesens?
Dies ist einfach wegen der Verblendung,
die zu Anhaftungen bei den Gedanken führt, 
und man gelangt dadurch in den Kreislauf des Samsara. […]
Kommt es zum plötzlichen Erwachen:
Die Weisheit entfaltet sich und kommt frei zum Wirken.
So sieht man die Myriaden an Körper der Verwandlung des Buddhas.

 

Ganz im Sinn von Huineng betont der Weg der Einheit das Wirken des Bodhicitta im alltäglichen, weltlichen Leben. Jeder Mensch ist ja von vornherein ein „Körper der Wirkung“, der sich in verschiedene Verkörperungen verwandeln kann: Man ist je nachdem Sohn oder Tochter, Bruder oder Schwester, Vater oder Mutter, Freud oder Freundin, Chef oder Kollege usw. Jede dieser Rollen ist ein „Körper der Verwandlung“. Übt man Mitgefühl und Großmut, so ist man eine der Myriaden Verkörperungen des Ahnlehrers Maitreya. Geht man alle Sachen flexibel und lebendig an, so ist man eine der Myriaden Verkörperungen des Erhabenen Lehrers, des lebendigen Buddhas.

 

Abschließend dazu eine Anekdote:

 

Es war einmal ein bekannter Maler, der ein Bildnis eines Buddhas und eines Dämons malen wollte. Auf der Suche nach Vorlagen kam er einmal in ein Kloster und entdeckte einen Mönch mit derart beeindruckender Ausstrahlung, dass er ihn einlud, als Modell für sein Buddha-Bild zu dienen. Das Bild wurde gut und erlangte hohe Bekanntheit, der Maler sah es als sein Lebenswerk. Er gab dem Mönch eine hohe Geldsumme als Belohnung. Nun begann das nächste Projekt: das Bild eines Dämons. Der Maler suchte an vielen Orten nach böse aussehenden Menschen, aber keiner konnte ihn wirklich beeindrucken. In einem Gefängnis entdeckte er endlich einen Häftling, der seiner Vorstellung entsprach. Als er aber sein Vorhaben aussprach, brach der Häftling in Tränen aus. Auf die verwunderte Frage des Malers erklärte er: „Kennen Sie mich nicht mehr? Sie haben mich doch vor einiger Zeit als Modell für Ihr Buddha-Bild engagiert!“ Der Maler erschrak: „Wie ist denn das möglich?! Sie hatten doch eine derart gute, friedliche Ausstrahlung! Warum sehen Sie jetzt aus wie ein Dämon?!“

“Sie sind es doch, der mich zum Dämon gemacht hat! Nachdem Sie mir so viel Geld gegeben haben, konnte ich der Versuchung nicht standhalten, und gab mich allerlei Vergnügungen hin. Das Geld ging irgendwann aus, aber ich habe mich an das luxuriöse Leben gewöhnt. Ich war derart von meiner Begierde getrieben, dass ich kriminell geworden und letztendlich im Abgrund gelandet bin.“

 „Unglaublich wie schnell ein Mensch sich wandeln kann. So schwach ist ein Mensch vor Versuchungen, und so stark ist die Begierde!“ Der Maler bereute sein Werk und hörte seitdem zu malen auf. 

Ein Gedanke Paradies, ein Gedanke Hölle. Die Verwandlung beginnt im Geiste. Man kann daher nicht nur der Körper der Verwandlung eines Buddhas sein, genauso kann man auch die Verkörperung eines Dämons werden!

 


[1] 善知识。既归依自三宝竟。各各志心。吾与说一体三身自性佛。令汝等见三身了然。自悟自性。总随我道。于自色身。归依清净法身佛。于自色身。归依圆满报身佛。于自色身。归依千百亿化身佛。

[2] 善知识。色身是舍宅。不可言归。向者三身佛。在自性中。世人总有。为自心迷。不见内性。外觅三身如来。不见自身中有三身佛。汝等听说。令汝等于自身中。见自性有三身佛。此三身佛。从自性生。不从外得。

[3] 何名清净法身佛。世人性本清净。万法从自性生。思量一切恶事。即生恶行。思量一切善事。即生善行。如是诸法在自性中。如天常清。日月常明。为浮云盖覆。上明下暗。忽遇风吹云散。上下俱明。万象皆现。世人性常浮游。如彼天云。善知识。智如日。慧如月。智慧常明。于外着境。被妄念浮云。盖覆自性。不得明朗。若遇善知识。闻真正法。自除迷妄。内外明彻。于自性中。万法皆现。见性之人。亦复如是。此名清净法身佛。

[4] 善知识。自心归依。是归依自性。是归依真佛。自归依者。除却自性中不善心。嫉妒心。谄曲心。吾我心。诳妄心。轻人心。慢他心。邪见心。贡高心。及一切时中不善之行。常自见己过。不说他人好恶。是自归依。常须下心。普行恭敬。即是见性通达。更无滞碍。是自归依。

[5] 何名圆满报身。譬如一灯能除千年暗。一智能灭万年愚。莫思向前。已过不可得。常思于后。念念圆明。自见本性。善恶虽殊。本性无二。无二之性。名为实性。于实性中。不染善恶。此名圆满报身佛。

[6] 自性起一念恶。灭万劫善因。自性起一念善。得恒沙恶尽。直至无上菩提。念念自见。不失本念。名为报身。

[7] 何名千百亿化身。若不思万法。性本如空。一念思量。名为变化。思量恶事。化为地狱。思量善事。化为天堂。毒害化为龙蛇。慈悲化为菩萨。智慧化为上界。愚痴化为下方。自性变化甚多。迷人不能省觉。念念起恶。常行恶道。回一念善。智慧即生。此名自性化身佛。

[8] 善知识。法身本具。念念自性自见。即是报身佛。从报身思量。即是化身佛。自悟自修。自性功德。是真归依。皮肉是色身。色身是宅舍。不言归依也。但悟自性三身。即识自性佛。

[9] 活佛师尊慈悲:《一体三身自性佛》 自身所愿,自性自度;于二六时中,心悟一切善行;智如日,慧如月,日月常明。闻真正法,自除迷妄;不起嫉妒、诳妄、轻人、慢他等众生心。普行恭敬,见性通达;内外明彻,乾坤朗朗;即见「清净法身佛」。自身明自性自修,一灯能除千年暗,一智能灭万年愚。本性无二,不思善恶;实性念念圆明,遍周法界。无上菩提,以智慧观照;故,无念、无忆、无着,打破五蕴烦恼尘劳。修行以戒定慧度贪嗔痴,是慈悲观音,是喜舍势至;是能净释迦,是平直弥陀;即见「圆满报身佛」。自身知自性自用,心行一切善事,即刻天堂;心行一切恶事,即坠地狱。不许毒害化为恶龙,常以慈悲化为菩萨。自性何以变化甚多?皆为迷人不知省觉,念念执着,而落轮回。因众生心,而八万四千法门从自性而发;悟回一念善,觉智慧应用如如;即见「千百亿化身佛」。

 

 

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Kategorien:Buddhismus, Podiumsutra 六祖坛经, Zen, Chan

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